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17.11.
2010

2012 wird die Welt untergehen und uns der Teufel holen. Zumindest sieht dies die Weissagung des Maja-Kalenders voraus. Schon jetzt wirft der drohende Untergang seine Schatten voraus. Bücher zum Thema überschwemmen den Markt. Blockbuster und Dokumentationen werden gezeigt und Stammtische geraten in Wallung. Eine Hysterie wie geschaffen für eine Produktion des THEATER HAUSRUCK.

Passend, dass sich im Jahr 2012 auch ein Ereignis zum 200sten Mal jährt, das ebenfalls eine apokalyptische, fanatische Wirkung in der Region Hausruck entfachte.

Alles begann mit der Ankunft des Kaplans Thomas Pöschl in Ampflwang, dem Gründer einer christlichen Sekte, die vor zwei Jahrhunderten die Wiederkunft des Herrn, das Ende der Welt und das jüngste Gericht erwarteten. Am Ende standen die Gründung einer „Neuen“ Kirche, Angst und Schrecken, Mord und Ritualmord zu Buche.

Chris Müller und das Team des THEATER HAUSRUCK greift die Geschichte um religiösen Fanatismus und Todessehnsucht, um den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse und um das anhaltende Ringen des Menschen mit seinem Gott. Der historische Stoff taugt gleichermaßen als Vorlage für philosophisch-theologische Ausschweifungen wie für Ausflüge in das Grusel- und Splatter-Kino. Zugleich erscheint er wie ein Fenster, durch das die Vergangenheit bezeichnende Schlaglichter auf unsere Gegenwart wirft.

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